Burnout ("ausgebrannt sein") manifestiert sich als
intensives psychisches Beanspruchungserleben, das langfristig das
gesundheitliches Wohlbefinden beeinträchtigt. Wenn die
Folgesymptome,
wie beispielsweise extreme Gewichtszu- oder abnahme, eintreten, hat
sich Burnout bereits sein höchstes Ausmaß erreicht.
In
der Psychologie werden drei Erlebenszustände unterschieden, die
Burnout
charakterisieren. Emotionale Erschöpfung stellt das Kernsymptom
von
Burnout dar und beschreibt den Mangel an emotionalen und physischen
Ressourcen. Sie geht mit massiven Ermüdungserscheinungen einher
und ist
mit dem Gefühl einer lähmenden Schwäche verbunden.
Daneben ist bei den
meisten Burnouterkrankten eine zunehmende Depersonalisation zu
beobachten. Depersonalisation bezieht sich auf die zynische,
gleichgültige und distanzierte Haltung gegenüber seinem Beruf
und
privaten Umfeld.
Darüber hinaus leiden viele
ausgebrannte Personen unter dem Verlust von persönlicher
Erfüllung und
dem Glauben an die eigene Fähigkeiten. Durch emotionale
Erschöpfung und
Depersonalisation stellt sich ein Gefühl der inneren Resignation
ein:
Man hat nicht mehr das Vertrauen, wichtige Ziele im eigenen Leben durch
eigene Kraft erreichen zu können.
Durch Training werden eine Vielzahl
von Mechanismen im Körper in Gang gesetzt, die nachweislich eine
positive Wirkung auf Stimmung und Wohlbefinden haben. Intensives
Training ist das natürliche
Anti-Depressivum – nur ohne Nebenwirkungen.
Während eines Burnouts
kann intensives körperliches Training die Willenskraft
stärken und emotionale
Ressourcen aufbauen. Die betreffende Person hat die Chance zu
erfahren, dass sie etwas leisten, sich verbessern und Ziele erreichen
kann. Das Selbstbewusstsein wird dadurch gestärkt und die
Stressverabeitung erleichtert.